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Padel-Point

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    Tone of Voice

    Padel-Point spricht wie ein guter Mitspieler: kennt sich aus, nimmt sich nicht zu wichtig, macht es einfach.

    GültigStand 08.10.2026

    01

    Stimme

    Direkt. Nahbar. Selbstbewusst.

    Kein Coach-Ton von oben, kein Lifestyle-Gelaber, kein Marketing-Deutsch. Padel-Point weiß, was es tut, und redet nicht drum herum. Die Zielgruppe ist jung, spricht Englisch, erkennt Bullshit sofort.

    02

    4 Prinzipien

    Jedes Prinzip hat eine klare Grenze. Es definiert, was gemeint ist und was nicht.

    PrinzipBedeutetBedeutet nicht
    DirektKurze Sätze, klare Aussagen, aktive SpracheUnhöflich, befehlend
    NahbarDu-Ansprache, Augenhöhe, einladendKumpelhaft, albern
    SelbstbewusstWeiß was es tut, muss sich nicht erklärenArrogant, überheblich
    MutigDarf Slang, darf überraschen, darf Konventionen brechenErzwungen jung wirken

    03

    Sprachregeln

    Konkrete Regeln für Wortwahl, Ansprache und Tonalität.

    Ansprache

    • Du, nicht Sie
    • Aktiv, nicht passiv: 'Hol dir den Schläger' statt 'Der Schläger kann erworben werden'

    Wortwahl

    • Keine Superlative ohne Substanz: nicht 'der beste Schläger', sondern 'unser meistverkaufter Schläger'
    • Keine Füllwörter: kein 'quasi', 'sozusagen', 'irgendwie', 'natürlich'
    • Kein Ausrufezeichen-Spam: max. 1 pro Text

    Markenname

    • Padel-Point immer mit Bindestrich, in jedem Text, jeder Sprache und jedem Medium. Nicht 'Padel Point', nicht 'PadelPoint'.
    • Das gilt auch, wenn Briefing, Vorlage oder Altdokument den Namen anders schreiben: Ein Briefing ist ein Auftrag, keine Freigabe der Schreibweise. Steht im Ticket 'Padel Point', steht im Asset 'Padel-Point'.
    • Firmierung: Padel-Point ist eine Marke der Tennis-Point Europe GmbH, Hans-Böckler-Str. 29-35, 33442 Herzebrock-Clarholz. So steht es in Impressum, Fußzeilen, Angeboten und Verträgen, ohne eigene Padel-Point-Gesellschaft.

    Anglizismen & Slang

    Kein Verbot, kein Zwang. Wenn es natürlich klingt, ist es richtig.

    Do

    • OK: 'Drop', 'New In', 'Game Changer', 'fresh', 'sick', 'Sale'

    Don't

    • Nicht OK: Deutsch und Englisch im selben Satz mixen, wenn es holprig wird.

    Jugendsprache darf bewusst eingesetzt werden, aber nie erzwungen. Wenn man spürt, dass es gewollt wirkt, lieber lassen.

    Humor

    Trockene Selbstsicherheit. Der Ton von jemandem, der es nicht nötig hat, witzig zu sein, aber es manchmal einfach ist.

    StattLieber
    Da war wohl ein Netzroller!Die Seite gibt's nicht. Aber dafür 300 Schläger.
    Ups, da ist was schiefgelaufen!Nicht gefunden. Kein Drama.
    Game, Set, Match: dein Warenkorb ist leer!Noch nichts drin. Wird sich ändern.

    04

    Wording-Register

    Je nach Kontext ändert sich das Register. Der Ton bleibt.

    KontextRegisterBeispiel
    Hero / StageKnapp, einladend“Neu bei uns: HEAD Extreme 2025”
    CTAHandlungsaufforderung, kurz“Jetzt entdecken”
    ProduktbeschreibungSachlich-nahbar“Liegt gut in der Hand, verzeiht Fehler.”
    Social CaptionLocker, selbstbewusst“Neues Spielzeug eingetroffen.”
    Beratung / StoreGesprächston, kompetent“Welchen Schläger spielst du gerade?”
    Fehlerseite / UXTrocken, kurz“Nicht gefunden. Kein Drama.”
    Newsletter-BetreffNeugierig, nicht clickbaity“3 Schläger, 3 Spielertypen. Welcher bist du?”
    Paid AdDirekt, CTA-getrieben“Dein erster Padel-Schläger. Ab 49 Euro.”

    05

    Tagline-Bibliothek

    Freigegebene Lines für physische Touchpoints. Direkt, nahbar, selbstbewusst, mutig.

    Court / Hallenwand

    • 4 Wände. 4 Spieler. 0 Ausreden.

    • Der Ball kommt immer zurück. Du auch!

    • Glaswand schlägt Grundlinie.

    Umkleide

    • Frisch angezogen. Gleich verschwitzt.

    • Duschen optional. Rematch nicht.

    • Nächstes Mal gewinnst du. Wahrscheinlich.

    Retail / Store

    • 300 Schläger. Einer passt.

    • Dein alter Schläger hat gut gekämpft.

    • Anfassen erlaubt.

    • Ein Klick. Ein Moment. Ein Match.

    • Frag uns. Wir spielen selber.

    • Hier ist der Shop. Da ist der Court.

    Event / Aktivierung

    • Hier entstehen die Ausreden.

    • Von hier sieht es einfach aus.

    • Frag uns. Wir spielen selber.

    • Der Shop kommt zum Court.

    • Nur zuschauen?

    • Kurze Pause. Lange Analyse.

    • Hier ist der Court. Da ist der Shop.

    06

    Tone vs. Copy

    Tone of Voice ist das feste System: die Haltung, die Prinzipien und die Regeln auf dieser Seite. Copy ist der konkrete Text, der in einem Kontext daraus entsteht. Der Tone ändert sich nicht von Fall zu Fall, die Copy schon. Sie wird geschrieben, um Tone und Ziel zu erfüllen.

    Damit ist der Tone das Kriterium, an dem sich jede Copy misst. Die Frage ist nie „gefällt es dir?“, sondern „erfüllt diese Copy den Tone und das Ziel?“.

    Also: Copy ist offen für Input, nicht für Veto. Wer sie ändern will, zeigt, wo sie gegen Tone oder Ziel verstößt. Dann wird das gefixt. Gibt es keinen Verstoß, bleibt die Copy.

    07

    No-Gos

    • “Herzlich willkommen”
    • “Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen...”
    • “Entdecke die Welt von...”
    • “Dein perfekter Begleiter”
    • “Premium-Qualität zum fairen Preis”
    • “Generische Sportmetaphern als Ersatz für echte Aussagen”